Silvy
Neues Mitglied
Dabei seit: 23.04.2010
Beiträge: 1
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23.04.2010 12:43 |
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ScOp
Mitglied

Dabei seit: 27.12.2007
Beiträge: 15
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Ok, ich denke ich sollte hier mal ein paar Zeilen schreiben.
Ihr liegt beide bedingt falsch.
SiO2, also Siliciumdioxid verbessert den Härtegrad des Lacks und bewirkt daher eine verbesserte Abriebsfestigkeit, sprich Kratzfestigkeit. Das SiO2 wird mit speziellen organischen Verbindungen umhüllt um überhaupt im Lack gleichmäßig vorliegen zu können.
Nanosilber wirkt wie Silber keimtötend. Das Silber muss eben als Nanopartikel vorliegen um eine gewisse Stabilität hervorrufen zu können und liegt meist unter 20nm. Wie die Materialien im Lack genau vorliegen ist mir nicht genau bekannt.
Titandioxid, TiO2, wirkt katalytisch. Heißt, dass es toxische Stoffe aus der Luft in nicht-toxische Stoffe umwandeln kann. Das passiert unter Einwirkung von Sonnenlicht, etwas schlechter mit Kunstlicht. Zudem wird es als UV Schutz eingesetzt.
ZnO, also Zinkoxid wird als UV Schutz den Lackverbindungen zugegeben. Der Schutz ist langzeitstabil da im Gegensatz zu den organischen UV Schutzmitteln kein Abbau der Verbindung erfolgt.
Al2O3, also Aluminiumoxid wird auch zur Verbesserung des Kratzschutzes eingesetzt, häufiger jedoch um den Lack als eine Art Hartbeschichtung anzubieten mit dennoch relativ flexiblen Eigenschaften.
Es gibt noch eine ganze Anzahl von Nanopartikeln für Lacke wie beispielsweise Zirkoniumoxid, Ceroxid und verschiedene Struktureigenschaften beim Aluminiumoxid u.a.
Hoffe ich konnte helfen.
Was aber bei dem Holemkol Lack nun wirklich als Nano-Zusatzstoff eingearbeitet wurde ist völlig unklar, Erfahrungen liegen mir ebenfalls nicht vor.
ScOp
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26.04.2010 17:12 |
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